Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung bringt entscheidende Veränderungen mit sich. Dabei sind Daten das Kernstück der Transformation, vergleichbar mit der Suche nach einem vergrabenen Schatz. Doch das Heben dieses Schatzes ist ein komplexer Prozess mit vielen Herausforderungen.

Das zweite Modul des diesjährigen Impact Programms fand am 11. und 12. Mai 2023 in München statt mit T-Systems International GmbH als Gastgeber.

Die Teilnehmer: eine vielfältige Gruppe mit unterschiedlichen Blickwinkeln

 
re.: Dr. Renate Müller | Geschäftsführenden Gesellschafterin - tranSektoris UG

Das Modul wurde moderiert von Dr. Renate Müller, der geschäftsführenden Gesellschafterin von tranSektoris. Die Teilnehmenden aus verschiedenen Arbeitsbereichen brachten zahlreiche unterschiedliche Perspektiven in die Diskussionen ein.

Willkommen bei T-Systems!


li.: Patrik Brähler | Innovation Manager - T-Systems International
mi: Dr. Renate Müller | Geschäftsführenden Gesellschafterin - tranSektoris UG
re.: Vincent Westbrock | Sales & Partner Management Expert - T-Systems International

Nach der Begrüßung und Einführung durch Patrik Brähler, Innovation Manager und Vincent Westbrock, Sales & Partner Management Expert, beide bei T-Systems International sowie Dr. Renate Müller gab es ein Mittagessen und eine ausführliche Vorstellungsrunde. Besonders interessant ist zu hören, aus welchen Backgrounds die Teilnehmenden und Referierenden stammen sowie welche Motivationen und Hoffnungen sie in das Modul und dessen Diskussionen mitbringen.  

Digitale Datenräume im Gesundheitswesen


Sven Löffler | Tribe & Chapter Head - T-Systems International

Sven Löffler, Tribe & Chapter Head bei T-Systems, war kurzfristig für Dr. Gottfried Ludewig eingesprungen. Er präsentierte einen strategischen Impuls zur Rolle digitaler Datenräume. Er ist der Frage auf den Grund gegangen, ob und wie digitale Datenräume eine Chance bieten, die Datenqualität entlang des Behandlungsprozesses und darüber hinaus zu verbessern. Hierbei warf er mit “Catena X” - einem kollaborativen open data Ökosystem - einen Blick in die Automobil Branche.

Was lässt sich aus anderen Industrien und Ländern lernen?


li.: Daniel Peter Donat | Senior Consultant Machine Learning - T-Systems International
re.: Jörg Heizmann | Senior Manager AI & Big Data - T-Systems International

Anschließend gaben Jörg Heizmann, Senior Manager AI & Big Data, und Daniel Peter Donat, Senior Consultant Machine Learning, beide bei T-Systems, operative Einblicke, wie die Datenqualität von kritischen Prozessen optimiert werden kann. Dabei zeigten sie zwei Use Cases - zum einen ein dem Gesundheitswesen nahes Beispiel über Arbeitsunfähigkeit und zum anderen aus der Postversand-Branche.

Austausch und Diskussion



Durch ein kurzes Ballspiel-Intermezzo aus dem Mittagstief gerissen, haben sich die Teilnehmenden in Kleingruppen aufgeteilt. In einem Worldcafé-Format wurden die Präsentationen und Ideen des ersten Tages diskutiert. Drei Gruppen stellten sich den Fragen, wie sie die vorgestellten Inhalte in ihrem direkten Arbeitsumfeld sehen, welche Anreize es gibt, Daten zu teilen und nutzbar zu machen und wie KI in ihrem unmittelbaren Arbeitskontext im Gesundheitswesen genutzt werden kann.


 
Nach dem produktiven ersten Tag fand ein gemeinsames Abendessen im Alten Hackerhaus statt, das weitere Möglichkeiten zum Netzwerken bot. Auch tranSektoris Interessierte und Alumni aus München kamen zum Abendessen im Stadtzentrum.

Einen vertieften Einblick und sich besser kennenlernen


 re.: Katharina von Trotha | Co-Founderin - PINK gegen Brustkrebs GmbH

Am zweiten Tag wurden die Ergebnisse und Eindrücke des ersten Tages aufgearbeitet und vorgestellt. Außerdem präsentierte Katharina von Trotha, Co-Founderin von PINK gegen Brustkrebs GmbH, Einblicke in die Arbeit ihres Unternehmens.

Innovation zum Anfassen: Transfermöglichkeiten für das Gesundheitssystem



Bei einer Inspirational Tour im T-Systems Innovation Center wurden die Möglichkeiten diskutiert Innovation und neue Technologien im Gesundheitssystem zu implementieren - allen voran das Potential von Virtual Reality, dem Metaversum oder von datengestützter Sensorik.

Nächster Stopp im Impact Programm: AOK plus in Dresden



Das Modul endete mit der Aufgabenverteilung zur Vorbereitung auf das nächsten Moduls, das im Juni 2023 in Dresden bei der AOK Plus stattfinden wird. Der Modultitel lautet: “Mehr Gesundheit durch Datennutzung - Best Case Szenarien für die Versorgung”.


[Bildergalerie] [Programm 2023]

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