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tranSektoris



Partner der ersten Wahl im Gesundheitssystem der Zukunft
Wie müssen wir uns als Kassenärztliche Vereinigung aufstellen, um mit unseren Kompetenzen und unserem KnowHow Gesundheitsversorgung patientenorientiert zu
verbessern? – das war der Titel des 3. tranSektoris Moduls in 2017. Gastgeber: Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) in Stuttgart



Hans-Peter Müller, Referent der Geschäftsführung KVBW

Hans-Peter Müller, Referent der Geschäftsführung KVBW, begrüßte die Teilnehmer. Er war 2016 selbst Teilnehmer im tranSektoris Programm und begleitete im Vorfeld die Vorbereitung des Moduls.



Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine stellte Tobias Binder, Leiter des Geschäftsbereichs Service & Beratung, vor, wie Gesundheitsversorgung durch die KVBW patientenorientiert verbessert wird.  

 
Tobias Binder, Leiter des Geschäftsbereichs Service & Beratung KVBW

Wettbewerb & Konsequenzen für die KVBW
Der Gesetzgeber und das Marktumfeld im Wachstumsmarkt Gesundheit verändern Strukturen und Prozesse in der ambulanten Medizin. Darauf reagiert die KVBW als Dienstleister. In einem wettbewerbsorientierten Umfeld müssen KVen ihren Mitgliedern klare Vorteile bieten. Sie müssen unternehmerisch agieren und durch geeignete Dienstleistungen Marktanteile und Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Mitglieder erschließen und sichern.

Was geht ab im „Ländle“?
Die KVBW bemüht sich in Kooperation mit den Volkshochschulen auch die Gesundheitsbildung in der Bevölkerung zu erhöhen, was auf große Resonanz stößt Mit dem Gemeinschaftsprojekt DocDirekt wird im kommenden Jahr Neuland betreten: In Zusammenarbeit von Ärztekammer BW, KVBW und Krankenkassen wird ein Callcenter aufgebaut, das hilft, Patienten schnell zu der für sie richtigen Versorgung zu steuern.
Damit werden die Notaufnahmen in den Krankenhäusern entlastet und Patienten adäquater versorgt. Vorbild ist das erprobte Medgate Modell aus der Schweiz.

 
Dr. Norbert Metke, Vorsitzender des Vorstands der KVBW

Am Freitag stellte Dr. Norbert Metke, Vorsitzender des Vorstands der KVBW, selbstbewusst das Potential dar, das in den niedergelassenen Ärzten, Psychotherapeuten und KVen liegt. Voraussetzung ist, dass man unerschrocken Notwendiges anpackt, handelt und probiert. „Selbermachen anstatt auf die Politik zu warten“ ist das Motto. Es gibt noch viel Luft nach oben in Sachen Patientensteuerung und den Möglichkeiten, die sich mit der digitalisierten Medizin bieten. Die KVBW hat sich deswegen selbst eine „Digitale Agenda 2020“ verschrieben. „Denn Zukunft ohne uns geht nicht.“

 

Case Study:  Population Health Management in Deutschland
Sarah Peuling, Strategist Innovations & Clinicals Cerner Deutschland, hatte aus Ihrem Arbeitsgebiet ein Fallbeispiel mitgebracht, dass ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter forderte, Gesundheitsversorgung neu zu denken - über die bekannten Strukturen hinaus.
Das wurde in Arbeitsgruppen mit Engagement und vielen Ideen beackert.

 



 
Abends: Watson Health als Partner in der Gesundheitsversorgung

 
2. von Links: Gregor Plocher, IBM Sales Leader for Watson Health

Gregor Plocher, IBM Sales Leader for Watson Health, plädierte für eine angstfreie Zusammenarbeit mit Watson Health. Er betonte, dass das Science Fiction Bild einer dem Menschen gefährlichen Übermacht von Watson Health so nicht zutrifft.   

 



Einblicke in die Aufgabenfelder von Teilnehmern


 
Dr. med. M. Katharina Hüppe, Leiterin des Gesundheitsamtes Hildesheim

Dr. med. M. Katharina Hüppe, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen und Leiterin des Gesundheitsamtes Hildesheim, stellte das weite Aufgabenspektrum ihrer Tätigkeit vor. Zwölf unterschiedliche Professionen kümmern sich auf kommunaler Ebene um die bevölkerungsmedizinische Versorgung und Prävention. Neben dem ambulanten und dem stationären Sektor ist der öffentliche Gesundheitsdienst die dritte Säule des Gesundheitssystems.

 
Jana Venhaus, Referentin im Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Jana Venhaus arbeitet als Referentin im Referat Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik, gesamtwirtschaftliche, steuerliche Fragen und Statistik des Gesundheitswesens im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als oberste Instanz der öffentlichen Gesundheit. Sie gab Einblick in Entscheidungswege und Prozesse ihres Arbeitsgebiets im BMG.


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