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tranSektoris beim Spitzencluster Medical Valley

Das erste Modul des gerade gestarteten tranSektoris Qualifizierungsprogramms mit dem Jahresthema Angekommen in der Zukunft: Gesundheitsversorgung ist... Koproduktiv • Nutzerfreundlich • Gesundheitskompetent fand im Spitzencluster Medical Valley in Erlangen statt. Hier beschäftigten wir uns mit der Frage, ob Medizintechnik-Start ups „Agile Innovationstreiber oder zum Scheitern Verurteilte“ sind und welche Voraussetzungen notwendig sind, um Innovationen für die Verbesserung in der Versorgung nutzen zu können.




Rechts: Dr. Renate Müller, Gründerin von tranSektoris - Leadership in Healthcare

Kennen lernen & Vorstellen
Begrüßt wurden die neuen Teilnehmer von Dr. Renate Müller, der Gründerin und geschäftsführenden Gesellschafterin von tranSektoris. Wer wer ist, zeigte sich in der Vorstellungsrunde: Führungskräfte mit ganz unterschiedlichem Background und alle an Schnittstellen von Versorgungsgestaltung tätig.





„Technik, die was Cooles misst, reicht nicht.“
Prof. Klucken entwickelte im Team mit Ingenieuren einen Sensor, der Parkinson-Patienten helfen soll.
Das Ergebnis der Kooperation ist eine sensor-basierte Ganganalyse. Sie verbessert die Diagnostik der chronisch fortschreitenden Erkrankung. Aber das ist nicht alles. Erstmals können individuelle Messdaten eines Patienten im Verlauf der Erkrankung als Grundlage für die Therapie genutzt werden.


Prof. Dr. med. Jochen Klucken

Universitätsklinikum Erlangen, Molekulare Neurologie

Denn die individuellen Informationen kombiniert mit einem Algorithmus bieten die Möglichkeit für präzisere und damit individuelle Therapieformen für den einzelnen Patienten. Hier liegen die Anfänge eines neuen Qualitätsbegriffs in der medizinischen Versorgung. Ergebnisqualität für den einzelnen Patienten wird über Wearables definierbar.

Jörg Trinkwalter
Mitglied der Geschäftsleitung Medical Valley EMN e.V.

Was macht das Spitzencluster Medical Valley?
Ein Spitzenclusters ist eine Plattform, die Wissenschaftler, Wirtschaftsunternehmen und Startups zusammenbringt. Medical Valley ist auf Medizintechnik fokussiert.

Eine Innovation wie die sensor-basierte Ganganalyse hat eine lange Strecke zu bewältigen von der Idee bis in die medizinische Versorgung und Therapie. Viele scheitern und geben auf: Wenigen gelingt es, zu agilen Innovationstreibern in der realen Versorgung zu werden. Jörg Trinkwalter, Mitglied der Geschäftsleitung Medical Valley EMN e.V., stellte vor, wie das Spitzencluster Forscher, Gründer und Start ups dabei unterstützt: Mehr als 500 Unternehmen nutzen die Plattform, um mit 65 Krankenhäusern, über 80 Hochschulinstituten  und mehr als 20 Forschungseinrichtungen marktfähige Ideen zu entwickeln. Die entscheidende Hürde ist, neue Hightechprodukte überlebensfähig in den Markt zu bringen.



Eine der großen Herausforderungen - besonders in Deutschland - ist die schwierige Situation der Finanzierung innovativer Hightech-Projekte. Die Folge ist, dass die Zahl an Gründern in der deutschen Medizintechnik in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist.

 

Der „Digitale Gesundheitspreis“ von Novartis und Hexal 


Michael Streit

Digital Franchise Manager
Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

Am Abend traf man sich im Alten Simpel zum Arbeitsessen. Eingeladen zu den „Feuerabenden“ sind auch Fördermitglieder des tranSektoris Forums: Alumni, Gastgeber, Referenten zum Kennen lernen und Vernetzen. Michael Streit, Digital Franchise Manager von Novartis stellte nach dem Essen Hintergründe und Erwartungen an den Digitalen Gesundheitspreis von Novartis und Hexal vor.


Gunnar Jung
, CEO zweier Startups: AEROSCAN, Berlin sowie ACEOS GmbH, Fürth
und tranSektoris Teilnehmer 2017
 


Dr. Michael Meyer, Vice President Health Policy, Siemens Healthineers, Erlangen
und institutionelles Fördermitglied im tranSektoris FORUM sowie Gastgeber 2016




Zweiter Tag

Nachdem die Teilnehmer die Ergebnisse und Erkenntnisse des ersten Tage diskutiert hatten, stellte Dr. Michael Ingenhaag seinen Aufgabenbereich in der ViiV Healthcare group of companies, München vor. Er leitet dort Marktzugang und Gesundheitsservices für HIV Produkte.




Präsentation & Auswahl der Case Studies für 2018

Teilnehmer können aus Ihrem Arbeitskontext Case Studies eingeben, die sie in den kommenden Modulen mit der sektorenübergreifenden Gruppe diskutieren und bearbeiten möchten.

Vier ganz unterschiedliche Vorschläge wurden vorgestellt aus den Bereichen: Heil- und Hilfsmittelversorgung, HIV-Versorgung, Kalkulation und Evaluation neuer Leistungen und Digitalisierung 4.0.






[Bildergalerie: Modul 1]  [Programm 2017-2018]

FÖRDERMITGLIEDER IM tranSektoris FORUM:

GASTGEBER 2018:

GASTGEBER 2017-2018:

GASTGEBER 2017:

GASTGEBER 2016: