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tranSektoris



Im 3. Modul war die tranSektoris Gruppe 2017 / 2018 am 12. und 13. April 2018 zu Gast bei der BARMER Verwaltungszentrale in Wuppertal.  Das Thema lautete:
Versicherte als Stakeholder und Treiber
Neue Prozesse und Strukturen in der Gesundheitsversorgung

Strategien einer gesetzlichen Krankenversicherung
Die BARMER gehört mit 13% Marktanteil und ca. 9 Millionen Versicherten bundesweit zu den großen Playern im GKV Markt. Die BARMER-Versicherten sind mehrheitlich weiblich und im Schnitt 42 Jahre alt. Fusionen und auch Versichertenabgänge machten in den letzten Jahren eine Restrukturierung notwendig, um sich zukunftsfähig aufzustellen.


Dr. Christian Graf, Abteilungsleiter Produktentwicklung, Versorgungsmanagement, Prävention, BARMER Hauptverwaltung

 


Dr. Christian Graf, Abteilungsleiter Produktentwicklung, Versorgungsmanagement, Prävention, BARMER Hauptverwaltung, stellte vor, wie die Auseinandersetzung mit den BARMER Versicherten - bestehenden und auch zukünftigen - zur  Entwicklung von Strategien für die Gesundheitsversorgung der Zukunft führte. Preis & Effizienz, Digitaler Wandel und die sektorenübergreifende  Weiterentwicklung von Versorgungsprozessen zusammen mit anderen Playern wie z.B. Ärztenetzen stehen dabei im Zentrum.



Judith Kaiser, Projektleiterin bei der BARMER.i

Transformationsprozesse gestalten: „Neue Methoden brechen altes Denken auf.“
Judith Kaiser, Projektleiterin bei der BARMER.i, sprang ein für die kurzfristig erkrankte Leiterin der BARMER.i, Dr. Regina Vetters. Das i. steht für Innovation. Die BARMER.i ist seit Anfang 2017 ein neuer Bereich, in dem die Digitalisierungsprojekte innerhalb der BARMER gebündelt werden. Hier arbeiten wie in einem Start up Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen. Mit Methoden wie Design Thinking, Rapid Prototyping und Kundenreise werden schnell und kundenorientiert Digitale Serviceangebote entwickelt. Mit Start ups werden Therapie-Apps für die Versorgungspraxis so ausgeformt, dass sie in das bestehende Versorgungssystem aufgenommen werden können.






Feuerabend
Organisierte Patientenvertretung & Mehr


links: Birgit Dembski, Referentin Mukoviszidose e.V., Bonn, Vorstand der europäischen Mukoviszidose-Patientenorganisation Cystic Fibrosis Europe, Brüssel und Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V.

Aus einem ganz anderen Blickwinkel schaute auf das Modul-Thema Birgit Dembski, Referentin Mukoviszidose e.V., Bonn, Vorstand der europäischen Mukoviszidose-Patientenorganisation Cystic Fibrosis Europe, Brüssel und Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V.. Die Frage, wie Patienten und Angehörige Versorgung mitgestalten können, reicht zurück in die 1970iger Jahre, den Anfängen organisierter Patientenvertretung. Sie entstand aus Mangel und aus Versorgungslücken im Gesundheitssystem. Jetzt da Patienten als Stakeholder neu gefordert und im Blick sind, ist es wichtig, dass diese durch KnowHow und Überblick über das komplexe Gesundheitssystem sich weiter unabhängig professionalisieren können. So werden sie als Akteure auf Augenhöhe ihrem Beitrag mehr Gewicht geben können.




Zweiter Tag
Einblick & Themen aus den Aufgabenfeldern von Teilnehmern


Dr. Elke Bruns-Philipps, Leitung Abteilung 4
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt, Hannover


Michael Heimhardt
BARMER Hauptverwaltung / Ambulante Versorgung - Kalkulation und Evaluation

Nach der internen Diskussion über die Inhalte des ersten Tages gaben zwei Teilnehmer Einblick in ihr Aufgabengebiet: Dr. Elke Bruns-Philipps, Abteilungsleiterin des Niedersächsisches Landesgesundheitsamts, Hannover, sowie Michael Heimhardt, BARMER Hauptverwaltung / Ambulante Versorgung - Kalkulation und Evaluation.
Viel zu wenig bekannt sind die Aufgaben und Möglichkeiten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes  – auch für  die meisten Akteure in Gesundheitswesen. Michael Heimhardt beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Selektivverträgen und neuen Versorgungsleistungen.





Case Study: „Preisgestaltung Neuer Leistungen“
Aus seinem Arbeitsbereich kam auch das Fallbeispiel. In vier Arbeitsgruppen wurde über Parameter und Möglichkeiten für ein Preis- und Honorierungsmodell für neue Versorgungs- oder Serviceleistungen nachgedacht und diskutiert.











[Bildergalerie: Modul 3]  [Programm 2017-2018]


FÖRDERMITGLIEDER IM tranSektoris FORUM:

GASTGEBER 2018–2019:

GASTGEBER 2018:

GASTGEBER 2017-2018:

GASTGEBER 2017:

GASTGEBER 2016: