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tranSektoris



Über den Umgang mit Gesundheitsinformationen, Mitbestimmung und Partizipation
Begrüßt wurden die Teilnehmer des tranSektoris Qualifizierungsprogramms 2018 von Prof. Dr. Marie-Luise Dierks, Leiterin der Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Geschäftsführerin Dr. Gabriele Seidel.

Gesundheitsbildung für Alle:
Warum ist Gesundheitskompetenz für Bürgerinnen und Bürgern wichtig?


Prof. Dr. Marie-Luise Dierks, Leiterin der Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover

Der Begriff Gesundheitskompetenz ist eine Übersetzung des englischen Begriffs „Health Literacy“.

Prof. Marie Luise Dierks stellt die Vielfalt und damit auch die Schwierigkeit des Begriffs vor. In aller Munde ist er seit dem Studienergebnis, in dem 54 % der Deutschen kürzlich eine nur eingeschränkte Gesundheitskompetenz bescheinigt wurde. Dies brachte das Thema „Gesundheitskompetenz“ in den Fokus. Unbestritten ist, dass ein Mangel an Gesundheitskompetenz zu großen Schäden für Bürger und Gesundheitssystem führt. Die Folgen sind u.a. Medikationsfehler, mangelndes Wissen über die eigene Erkrankung, mehr Notfallbehandlungen, Krankenhausaufenthalte und Wiedereinweisungen.





Schon 2006 wurde die Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung gegründet. Sie wird finanziert durch Eigenmittel der MHH, geringe Teilnehmerbeiträge und Spenden. Ziel ist und war: Wissen der Medizin zu vermitteln, über körperliche und seelische Abläufe im menschlichen Körper aufzuklären, Kenntnisse über das Gesundheitswesen, Patientenrechte zu vermitteln oder Möglichkeiten der Prävention von Erkrankungen verständlich zu machen.

Es geht darum, Bürger und Patienten zu befähigen, sich eigenverantwortlich um die eigene Gesundheit kümmern zu können. Dazu werden unterschiedliche Methoden eingesetzt und Formate entwickelt wie z.B. die Reihe „Gesundheitsbildung für Alle“ oder die „Rollende Patientenuniversität“ in Schulen und in Betrieben.




Handlungskompetenz in Gesundheit und Krankheit

INSEA - Eine Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben


Dr. Gabriele Seidel, Geschäftsführerin der Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover

INSEA steht für INitiative für SElbstmanagement und Aktives Leben. Das Programm wurde entwickelt 1996 in Standford, USA und wird nun international als Franchise verbreitet.

Dr. Gabriele Seidel ist nicht nur Geschäftsführerin der Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover, sondern auch Koordinatorin in Deutschland für das Selbstmanagement-Programm für chronisch Kranke. Bis zu 18 Teilnehmer mit unterschiedlichen chronischen Erkrankungen erarbeiten sich in 6 Wochen gemeinsam Wissen, Motivation und Fertigkeiten im Umgang mit ihrer jeweiligen Erkrankung. Entscheidend dabei sind die Handlungspläne mit individuellen und erreichbaren Zielen.

Das Selbstmanagementprogramm wird in Deutschland über Kooperationen und Netzwerke
ausgerollt. Die Umsetzung wird ermöglicht durch die Robert Bosch Stiftung und die BARMER. Gerade begann die 2. Projektlaufzeit, die 2020/21 endet.






„Feuerabend“: Neu gemischt


Iris Harbusch, Rechtsanwältin und Mediatorin, Hannover

Iris Harbusch, Rechtsanwältin und Mediatorin, Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit und war selbst tranSektoris Teilnehmerin 2014. Ihr Thema lautete: Neu gemischt: Über das Verhältnis von „empowerten“ Patienten und Ärzten. Es kamen Alumni und Gäste dazu, um mitzudiskutieren und um sich kennen zu lernen.








Zweiter Tag
Nach der Diskussion über die Erkenntnisse, Ergebnisse und Überlegungen zu den Inhalten des ersten Tages gaben zwei Teilnehmer Einblicke in Aufgabenfelder und Themen ihres Arbeitsgebietes:



Dr. Jörg Amoulong
, Leitender Beratender Arzt Unternehmensbereich Honorar & Vertrag der
Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen



Und Boris Graf, Head of Public Affairs GEM & CHC Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin

 
Case Study: Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen
In Arbeitsgruppen wurden die Fragestellungen diskutiert, die Diane Weber, Stabsbereichsleitung Praxisnetze und kooperative Versorgungsmodelle der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zu ihrem Case Study mitbrachte.


Diane Weber, Stabsbereichsleitung Praxisnetze und kooperative Versorgungsmodelle der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe






[Bildergalerie: Modul 2] [Programm 2018]


FÖRDERMITGLIEDER IM tranSektoris FORUM:

GASTGEBER 2018–2019:

GASTGEBER 2018:

GASTGEBER 2017-2018:

GASTGEBER 2017:

GASTGEBER 2016: