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tranSektoris



Kooperation & Koproduktion: Über Vorrausetzungen und Wege intersektoraler Vernetzung – so lautete das 5. und letzte Modul des tranSektoris Qualifizierungsprogramms 2017-2018.

Die Teilnehmer wurden begrüßt von Jens Naumann, Geschäftsführer von medatixx, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Gesundheits –  IT (bvitg) und Teilnehmer des Programms von 2012. Sein Thema: „Trends & Konkretes in der digitalen Entwicklung von Gesundheitssystemen: Endlich der Patient im Mittelpunkt“.


Links: Jens Naumann, Geschäftsführer von medatixx, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Gesundheits –  IT (bvitg) und Teilnehmer des Programms von 2012



Er diskutierte mit den Teilnehmern die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt – z.B. die Emanzipation der Patienten, die Rolle der Krankenkassen, die die Versorgung steuern möchten, und auch die Chancen einer eAkte.

„Arztsoftware ist ein lokales Geschäft“
meint Jens Naumann: Das scheint zunächst überraschend. Bei Arztsoftware sind der persönliche Service und die regionale Struktur des Unternehmens ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit. Entscheidend ist auch der gute Draht zu den medizinischen Fachangestellten vor Ort.






„Software sind wie Bananen: Sie reifen beim Kunden.“
Seit über 20 Jahren ist medatixx mit  unterschiedlichen Produktfamilien erfolgreich und mit viel Entwicklererfahrung im Markt. Es ist – so Jens Naumann – Verpflichtung und Auftrag, die bewährten Produkte aktuell und kundenfreundlich weiterzugestalten und parallel dazu neue sektoren- und anwendungsübergreifende Produkte wie den medatixx – AppPoint zu entwickeln.

 
Medatixx – AppPoint: eine Schnittstelle – 1001 Möglichkeiten


Michael Schober, Vertriebsleiter von medatixx und Teilnehmer des Programms von 2014

medatixx-Kunden sind online: Das ist bis heute nicht selbstverständlich, aber natürlich Voraussetzung für neue digitale Angebote wie den medatixx App-Point. Michael Schober, Vertriebsleiter bei medatixx, betonte, dass dies natürlich für die Zusammenarbeit mit App-Entwicklern entscheidend ist.


Wie können die Daten, die Patienten über einen App sammeln auch in die Praxissoftware eingefügt werden? Eine Antwort darauf ist der App-Point.


Nach einer Live Demo diskutierte Michael Schober mit den Teilnehmern und ging ein auf Fragen zur Finanzierung und zur Durchsetzungsmöglichkeit solcher digitaler Angebote.



Am Abend:

Über die Telemedizin vor dem Durchbruch?!



An dem warmen Sommerabend in Bamberg war Prof. Dr. Siegfried Jedamzik zu Gast. Er ist Geschäftsführer der Bayerischen Telemedallianz (BTA) und 1. Vorsitzender des Praxisnetzes Gesundheitsorganisation Ingolstadt, kurz GOIN.

 


Links: Prof. Dr. Siegfried Jedamzik, Geschäftsführer der Bayerischen Telemedallianz (BTA) und 1. Vorsitzender des Praxisnetzes GOIN

Prof. Dr. Jedamzik sprach über die Bayerische TelemedAllianz (BTA) als intersektorale Know-How Plattform für alle Akteure. Hausärzte, Fachärzte und Kliniken müssen vernetzt arbeiten. Eine große Herausforderung sei dabei, die Qualität und Evidenz im eHealth-Bereich zu verbessern. Dabei waren auch Gäste zum Kennenlernen und Vernetzen.









Tag 2:
Zusammengefasst & Vorgestellt
Der zweite Tag ist wie gewohnt der Aufarbeitung der gewonnenen Fakten und Eindrücke gewidmet.



Danach folgte ein Einblick in die Aufgabenfelder von Andreas Deffner, Referat G 15 – Innovationsfonds aus dem Bundesministerium für Gesundheit und Jörg König, Teamleiter Marktzugang und Grundsatzfragen, Ärztliche Versorgung in der AOK Nordost.






Wichtig war im letzten Modul auch die Frage an die Teilnehmer, die im Laufe des Programms Case Studies eingegeben hatten, was denn mit den Ergebnissen und Vorschlägen der jeweiligen tranSektoris Arbeitsgruppen geworden ist: Wurden diese aufgenommen und konnten sie schon eine erste Wirkung zeigen?


Case Studies: Rückblick auf Ergebnisse

Die 3 Case Studies waren:

1. Modellvorhaben „Blankoverordnung“ (2017 HHVG: Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung)
Herausforderung für Krankenkassen und Heilmittelerbringer

2. „Preisgestaltung Neuer Leistungen“
Wie können Preise für neue Leistungen in der ambulanten Versorgung sinnvoll kalkuliert und evaluiert werden?

3. HIV-Versorgungsqualität sicherstellen
Wie kann die Zahl der „late presenter“ verringert werden?

Festgehalten wurde, dass die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen inspirierend für die Fragestellungen waren und dass man in einem Jahr nochmals nachfragt zum Stand der Dinge bei diesen laufenden Projekten.




Zum Abschied bleibt die Sicherheit, dass sich die  Gruppe wiedersieht zur Schlussveranstaltung in Berlin am 8. November 2018 zum Thema „Fail & Gain“ Über mutiges Ausprobieren, (Miß)Erfolge und das Lernen daraus in der BMW Foundation.


[Bildergalerie: Modul 5] [Programm 2017-18]

FÖRDERMITGLIEDER IM tranSektoris FORUM:

GASTGEBER 2018–2019:

GASTGEBER 2018:

GASTGEBER 2017-2018:

GASTGEBER 2017:

GASTGEBER 2016: