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tranSektoris



„Wir machen für die Uni Projekte”
Dr. Olaf Müller ist  Geschäftsführer Carus Consilium Sachsen (CCS) mit dem Auftrag für das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden als Enabler zu wirken. In über 50 regionale, nationale und internationale Projekten ist die Uniklinik über CCS involviert. Ein Schwerpunkt liegt auf telemedizinischen Anwendungen. Gerade wurde Sachsen wieder als europäische Dreisterne-Region für innovative Versorgungsprojekte ausgezeichnet. Man ist überzeugt davon, dass Telemedizin in intersektoralen Versorgungsmodellen Treiber von Qualität und Transparenz ist.


Dr. Olaf Müller
Geschäftsführer Carus Consilium Sachsen (CCS), Dresden und Leiter der Geschäftsstelle von HEALTHY SAXONY

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem tranSektoris Netzwerk
Bereits in 2016 war Dr. Olaf Müller Gastgeber eines tranSektoris Moduls. Daraus ergaben sich in der Folge zwei Projekte. Aus den intensiven Dialogen während und nach dem Modul wurde mit Teilnehmern konkrete transektorale Zusammenarbeit zur Versorgungsverbesserung in den Bereichen Demenz und HomeCare.




 
Andreas Grabowski, Leiter KOMV-Geschäftsstelle Bundesministerium für Gesundheit Berlin und Manuel Waldmann aus dem Referat Politik der AOK Nordost hatten sich speziell mit Fragen auf das Modul vorbereitet.

Highlight: Führung im OncoRay
- dem National Center for Radiation Research in Oncology




Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Enghardt
Leiter Medizinische Strahlenphysik im OncoRay, Dresden

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Enghardt ist Leiter Medizinische Strahlenphysik im OncoRay - einer der weltweit raren Experten der medizinischen Strahlenphysik. Mit großer Leidenschaft gab er zunächst Einführung dazu, wie Heilung von Krebserkrankungen durch innovative Strahlentherapie möglich ist.





Ein Alleinstellungsmerkmal des Dresdner Zentrums ist seine hohe Präzision in der Strahlenführung, die das gesunde Gewebe schützt. Beeindruckend war die Dimension der Protonenanlage, die neben einem medizinischen Therapieplatz auch rein physikalische Strahlenforschung ermöglicht.


„Feuerabend”:  Washabich.de –
Patienten helfen, Ärzte besser zu verstehen
Ansgar Jonietz, Diplom-Informatiker, ist Mitgründer und Geschäftsführer von washabich.de. Es ist ein vielfach ausgezeichnetes Sozialunternehmen und auch ein Förderprojekt des Innovationsfonds.


Ansgar Jonietz, Diplom-Informatiker,
Gründer und Geschäftsführer von washabich.de  

Er stellte nach einem gemeinsamen Abendessen vor, wie eine junge Gründergruppe bereits 2011 startete, indem sie Befunde in eine für Patienten leicht verständliche Sprache übersetzten.





Darüber hinaus bringen sie den Ärzten von morgen bei, wie man mit Patienten spricht, und versorgen Patienten nach ihrem Klinikaufenthalt mit verständlichen Arztbriefen. Nachfrage und Bedarf für dieses Angebot sind groß.  
 

Zweiter Tag des Moduls
Technologien, Handling und Verbreitungschancen
Der Tag startete mit Dr. Hannes Schlieter von der TU Dresden. Er arbeitet am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung. Sein Thema: Telemedizin in intersektoralen Versorgungsmodellen - Über Technologien, Handling und Verbreitungschancen.


Dr. Hannes Schlieter
TU Dresden, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung



Ausgerechnet im Land der DIN Normen ist eines der Kernprobleme im Handling und damit auch in der Verbreitung telemedizinischer Anwendungen die mangelnde Interoperabilität. Im Klartext bedeutet es, dass man sich nicht auf einheitliche Standards einigen kann und Sonderwege üblich sind. Ein sinnvolles Ziel zur nutzerfreundlichen Anwendung wäre  etwa eine virtuell einheitliche Plattform, die auf einzelnen (regionalen) interoperablen Subplattformen basiert.





Zusammengefasst & Vorgestellt:
Intensiv diskutiert wurde im Anschluss über die gehörten und gesehenen Inhalte unter den Überschriften: Was hat überrascht? Was ist zu diskutieren und zu vertiefen? Und was hätte man sich gewünscht oder hat gefehlt?


 
Workshop Case Study:
Sektorenübergreifender Rehabilitationsprozess nach Schlaganfall


Mitte: Teilnehmerin Susanne C. Tanzer Physiotherapie Vitos Weil-Lahn gGmbH

Susanne Tanzer brachte eine Herausforderung aus ihrem Arbeitskontext zur Bearbeitung mit. In drei Arbeitsgruppen wurde Ergebnisse dazu entwickelt.




 

In der Schlussrunde fasste ein Teilnehmer die eineinhalb dicht gepackten Tage an Sehen, Hören und Austauschen so zusammen: „Von allem immer gerne noch mehr.”


Das nächste Modul ist am 07.-08. November 2019 Berlin bei der Patientenbeauftragten der Bundesregierung zum Thema:
Mehr Transparenz & Qualität für eine bürgerorientierte Gesundheitsversorgung
Unabhängige Patientenberatung, Patientenlotsen  & Gesundheitskompetenz

 

[Bildergalerie: Modul 2] [Programm 2019]

FÖRDERMITGLIEDER IM tranSektoris FORUM:

GASTGEBER 2019:

GASTGEBER 2018–2019:

GASTGEBER 2018:

GASTGEBER 2017-2018:

GASTGEBER 2017:

GASTGEBER 2016: