Künstliche Intelligenz in der Versorgung in München

Das vierte und letzte Modul des tranSektoris Impact Programms „Künstliche Intelligenz in der Versorgung“ fand in München bei der Alexander Thamm GmbH [at] statt. Moderiert wurde das Modul von Dr. Renate Müller gemeinsam mit Adolf Blisse. Die Partnerschaft mit [at] ermöglichte spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz und deren Anwendung im Gesundheitswesen.
KI-Agenten in Action

Adolf Blisse | Team Lead & Principal Data & AI Strategist - Alexander Thamm [at]
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer praxisnahen Session mit Adolf Blisse. Die Teilnehmenden brachten eigene Use Cases mit und entwickelten gemeinsam mit [at] KI-Agenten mit Microsoft Copilot. Ziel war es zu zeigen, dass KI bereits mit kleinen Schritten im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann und auch ohne tiefgehende technische Vorkenntnisse konkrete Mehrwerte schafft. Den Teilnehmenden wurde so ein Werkzeugkasten für den eigenen Arbeitsalltag mitgegeben, der weit über das Impact Programm wirken kann.
Einblicke aus den Aufgabenfeldern der Teilnehmenden

Laura Veigl | Manager Healthcare Therapeutics - GSK
Die Teilnehmenden stellten sich gegenseitig ihre Arbeitsbereiche vor und gaben Einblicke in aktuelle Herausforderungen ihres Berufsalltags. Laura Veigl von GSK und Stefan Krauß von der AOK Bayern zeigten exemplarisch, wie unterschiedlich die Perspektiven auf Versorgung, Innovation und Digitalisierung im Gesundheitswesen sein können.
Ergebnisse der Case Studies

v. li.: Olivia Rößner | Therapieleitung - Schön Klinik Gruppe, Alexandra Schmid, Thieme Group, Stefan Krauß | Bereich Hilfsmittel - AOK Bayern, Tanja Kreiser, Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Renate Müller, tranSektoris
Außerdem wurde thematisiert, wie die Ergebnisse der Case Studies aus den Modulen 2 und 3 in der Organisation Anklang fanden und welche Wirkung sie erzielt haben. Stefan Krauß stellte die Arbeiten zur Verbesserung des Entlassmanagements bei Querschnittslähmung und Rollstuhlversorgung vor. Olivia Rößner von der Schön Klinik Gruppe präsentierte die Ergebnisse zur Verbindung von leistungsorientiertem Krankenhausalltag und dem Well-Being von Mitarbeitenden und Führungskräften.
Rückblick auf das Impact Programm

Dr. Renate Müller blickte gemeinsam mit den Teilnehmenden auf das Impact Programm zurück. Die vergangenen Monate machten deutlich, dass Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnt und gleichzeitig strategische, organisatorische und kulturelle Veränderungen erfordert.
tranSektoris Regionaltreffen in München

Beim Regionaltreffen kamen Teilnehmende, Alumni und Gäste zum Austausch zusammen. Mit dabei waren unter anderem Aline Minnch, Commercial Operations and Marketing Director bei Crinetics sowie Olen Johannsen, Gründer und CEO der Careberri UG. Die Gespräche boten Raum für neue Kontakte, Kooperationen und den Austausch über aktuelle Entwicklungen rund um KI.
AI Act in Action: Orientierung im regulatorischen Umfeld

Patrick Zimmermann | Principal Data Strategist - Alexander Thamm [at]
Den strategischen Impuls zum Thema Künstliche Intelligenz und Regulierung lieferte Patrick Zimmermann, Principal Data Strategist bei Alexander Thamm GmbH [at]. Unter dem Titel „AI Act in Action“ erläuterte er die zentralen Anforderungen des europäischen AI Acts und zeigte auf, welche Auswirkungen diese auf Unternehmen und Organisationen haben. Besonders deutlich wurde dabei, wie umfassend die regulatorischen Rahmenbedingungen rund um KI inzwischen geworden sind und wie wichtig die strategische Priorisierung von KI-Themen für die Zukunft ist.
AI Act in Action bei der Thieme Group

Alexandra Schmid | AI Portfolio Specialist Data & AI - Thieme Group
Die operative Perspektive brachte Alexandra Schmid, AI Portfolio Specialist Data & AI bei der Thieme Group, ein. Anhand konkreter Praxisbeispiele stellte sie das KI-Prüfvorgehen der Thieme Group für integrierte IT-Systeme und eigene KI-Entwicklungen vor. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Einblicke in die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche sowie in die organisatorischen Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz. Besonders die hohe Praxisnähe und die zahlreichen Parallelen zu den eigenen Unternehmen machten den Vortrag zu einem wichtigen Diskussionsimpuls des Moduls.
Zusammengefasst & Vorgestellt

In der gemeinsamen Reflexionssession „Zusammengefasst & Vorgestellt“ wurden die wichtigsten Erkenntnisse und Eindrücke des Moduls aufgearbeitet und in der Gruppe diskutiert. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, wie KI strategisch priorisiert, geeignete Anwendungsfälle identifiziert und Mitarbeitende erfolgreich auf diesem Weg mitgenommen werden können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele Organisationen vor ähnlichen Fragestellungen stehen: Wie gelingt der Einstieg in die praktische Anwendung? Welche Kompetenzen werden künftig benötigt? Und wie lassen sich Innovation, Regulierung und die Realität des Arbeitsalltags miteinander verbinden? Die Diskussion zeigte einen großen Optimismus gegenüber den Möglichkeiten von KI, verbunden mit dem Bewusstsein, dass eine erfolgreiche Umsetzung schrittweise erfolgen muss.

Mit dem Modul in München endete das tranSektoris Impact Programm „Künstliche Intelligenz in der Versorgung“. Wir blicken auf ein aufschlussreiches und praxisnahes Impact Programm zurück und sind schon gespannt auf den Start des nächsten Impact Programms zum Thema “Digital vor Ambulant vor Stationär”. Los geht’s damit im September in Berlin bei der BARMER und dem BARMER Institut für Gesundheitsforschung (bifG). Wir freuen uns! Bis ganz bald!

















