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tranSektoris



Gastgeber des 4. Moduls im tranSektoris Qualifizierungsprogramm 2017 war im September das Pharmaunternehmen Janssen. In der Zentrale in Neuss traf man sich zum Thema: 
Über den Wert von Arzneimitteln in der Gesundheitsversorgung
Gestern, Heute, Morgen

„Es ist 5 vor 12 und der Patient wartet.“ war ein Ausspruch des Gründers des Pharmazeutischen Unternehmens Dr. Paul Janssen. In dieser Verantwortung sieht sich das Unternehmen auch heute noch. Wege und Instrumente, um dieser Verantwortung gerecht zu werden, sind jedoch im Wandel.



von rechts: Dr. Ina Rudolph
Direktorin HEMAR (Health Economics, Market Access & Reimbursement) und Mitglied der Geschäftsführung




Begrüßt wurden die Teilnehmer von Dr. Ina Rudolph
Direktorin HEMAR (Health Economics, Market Access & Reimbursement) und Mitglied der Geschäftsführung.







von rechts: Dr. Klaus Suwelack
Janssen/Johnson & Johnson Innovation New Venture Lead Germany

„The world is our lab.“
Dr. Klaus Suwelack ist zuständig für den Bereich Innovationen. Er skizzierte, wie sich Innovationsprozesse in den letzten Jahren verändert haben. Um die Effizienz in der Entwicklung und den Innovationsgrad von neuen Präparaten zu erhöhen, sind Partnernetzwerke mit Start ups und Forschungsinstituten entscheidend. Es gilt, neue Behandlungsstrategien für die Zukunft zu finden. Dazu gehört, dass Arzneimittel und Versorgungsprozesse entwickelt werden, die das Ausbrechen einer Erkrankung verhindern, abschwächen oder verzögern.




 

Dr. Dorothee Brakmann
Director Reimbursements and Contract

Preisfindung und Wert
war das Thema von Dr. Dorothee Brakmann, Director Reimbursements and Contract, am 2. Tag. Ihr Plädoyer war, sich nicht auf den Einzelpreis eines Präparates allein zu fokussieren, sondern den Wert eines Arzneimittels in einem volkswirtschaftlichen Gesamtblick einzuordnen. Ein Aspekt bei der Finanzierung des Unternehmens und damit auch der Forschung sei nicht zu ignorieren: nämlich die Notwendigkeit, dass Aktionäre eine Rendite für ihre Investition in das Unternehmen bekommen. Wandern diese in andere, renditestärkere Bereiche ab, ist auch die Finanzierung von Forschung gefährdet.
Entscheidend ist, gemeinsam mit anderen Akteuren im Gesundheitssystems flexiblere Preismodelle zu diskutieren, die Risiken und Gewinne auf mehrere Schulter verteilen.








 von links: Dr. L. G. Andreas Reimann
geschäftsführender Gesellschafter admedicum Business for Patients

Am Abend: Patienten und Angehörige als Gestalter
Dr. L. G. Andreas Reimann MBA ist geschäftsführender Gesellschafter von admedicum Business for Patients. Er war 2015 selbst Teilnehmer des Qualifizierungsprogramms. Wo Patienten und Angehörige in Deutschland und Europa als Mitgestalter in der Entwicklung von neuen Therapieformen und Behandlungsprozessen bereits eingebunden werden und wo es dazu noch Defizite und Potentiale gibt, stellte er vor.




Case Study: Neuordnung der Notfallversorgung
Ein Thema, das in aller Munde ist, wurde in Arbeitsgruppen behandelt: Wie können ärztlicher Bereitschaftsdienst, Rettungsdienst und Notfallambulanzen der Krankenhäuser sinnvoll zusammengeführt werden. Denn in den bestehenden kostenintensiven Mehrfachstrukturen finden sich immer weniger Menschen, die als echte Notfälle anzusehen sind.


 


 





Aus den Arbeitsbereichen der Teilnehmer
Christina Šabić, Fachbereichsleiterin Arzneimittel der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland  stellte ihren Arbeitsbereich vor und machte deutlich, wo die Schwierigkeiten aus Krankenkassenwarte bei der Kostenerstattung der Arzneimittel liegen.





[Bildergalerie] [Programm 2017]
 

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